Mathematikprofil der Heinrich-Prescher-Schule im Selbstevaluationsprozess
Das Mathematikprofil wird seit nunmehr 7 Jahren im Rahmen einer Selbstevaluation betrieben. Überprüfbare Erfolge zeichnen sich ab.
Beschreibung des Konzepts:
Ab der 3.Klasse bis zur Klasse 9 wird, wo budgetmäßig möglich, eine zusätzliche Mathematikstunde/Förderstunde, die sogenannte Matheprofilstunde eingesetzt. Diese Stunde und besonders die konsequente Form der Evaluation erhöht nachweislich die mathematischen Kenntnisse und Fähigkeiten der Schüler.
Zielsetzungen, Kriterien und Mindestanforderungen
- Höhere Übergangszahlen auf die Zweijährige Berufsfachschule und die 10.Klasse der Werkrealschule.
- Ansteigen der Zahl der Mittleren Bildungsabschlüsse für Hauptschüler.
- Ein qualifizierendes Notenbild beim Übergangsverfahren auf die weiterführenden Schulen.
- Ein sicheres Abschneiden bei den Aufnahmeprüfungen der Betriebe.
- Eine Steigerung der Schülermotivation und des Leistungsgedankens.
- Eine Evaluation des mathematischen Standorts (Schülerleistung).
- Erlangung von vorzeigbarer Kompetenz durch Mathematikführerscheine für Klassen 3-6 und
- Leistungsscheine für Klasse 7-9.
- Qualitätssicherung
- Förderung der Schülerinitiativen im Schülerunterricht.
- Steigerung der gesamtschulischen Mathematikkultur.
- Schüler erbringen den Nachweis zum bezahlten Nachhilfeunterricht für andere Schüler.
Methodische Wege des Instrumentariums zur Datengewinnung und Rückmeldung
- Nach jeder Klassenarbeit werden die spezifischen mathematischen Einzelleistungen vom Mathematiklehrer auf einem Klassenübersichtsblatt eingetragen.
- Mathematische Leistungen werden nach jedem weiteren Test auf einer stets neuen Klassenübersicht dokumentiert.
- In der Folge werden Sicherheiten, Unsicherheiten und deutliche Mängel erkenn-bar.
- Ferner werden zu gegebenem Zeitpunkt Elternmeinungen / Einschätzungen im Sinne einer Beratung unseres Mathematikprofils als eine Art Außensicht schriftlich eingeholt.
- Der Mathematiklehrer informiert sich über den genauen Leistungsstand des Vorjahres.
- Die mathematischen Standards sind den Zielformulierungen der gültigen Bildungspläne/Fachplan Mathematik identisch.
- Der Unterricht durch den Schüler selbst (Schülerunterricht) soll gefördert werden.
- Die Evaluierungsmaßnahme (Bewertung) des gesamten Verfahrens erfolgt fünfmalig im Schuljahr. Dem Mathematiklehrer sind fünf Messtermine verbindlich gemacht.
- Der Schulleiter bewertet die Maßnahme im Ganzen verantwortlich.
Folgerungen, Konsequenzen und Maßnahmen
- Durch das systematische Erkennen von mathematischen Schwächen und Stärken wird ein Förderbedarf an Mathematikunterrichtsstunden deutlich. Diese zusätzlichen Förderstunden können aus dem Ergänzungsbereich der Stundenzuweisung entnommen werden.
- Auch die Eltern haben nun die Gewähr sich beim jeweiligen Mathematiklehrer, über das gesamte, laufende Schuljahr hinweg, nach der mathematischen IST-Leistung ihres Kindes zu erkundigen. Daraus werden Gespräche und Maßnahmen zu einem Förderplan resultieren.