Heinrich-Prescher-Schule


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Schaufenster Religion

Grundschulaktionen

Gelegenheit zu einem Schaufensterbummel der besonderen Art gab es im Juni 2009 in der Heinrich-Prescher Schule. Alle Religionslehrerinnen und Religionslehrer hatten eine ungewöhnliche Idee verwirklicht. Tatkräftig unterstützt wurden sie vom restlichen Kollegium.
Das Unterrichtsfach Religion sollte einmal aus seinem Schattendasein als Nebenfach heraustreten. Nicht wie so oft als Nebensache, sondern als Hauptsache sollte es in den Mittelpunkt gerückt werden. Unter der Leitung der ebenfalls Religion unterrichtenden Konrektorin Ursula Kroboth zogen sich die Vorbereitungen für diese Ausstellung über ein ganzes Schuljahr hin. Viele der Klassenzimmer wurden zu Schaufenstern umgestaltet. Jedes Schaufenster bot exemplarisch einen Einblick in einen Bereich des Religionsunterrichts, aber zugleich auch Gelegenheit zum Mitmachen.
„Lebendiges Schaufenster Religion“ lautete daher auch der Titel dieser Veranstaltung. Schüler, Lehrer und auch die zahlreichen Gäste brachten sich auch gerne aktiv mit ein und füllten so die Schaufenster mit Leben. Und so wurde gespielt, getanzt, gebastelt, gelesen, gerätselt, gesungen, geschaut und gestaunt. Katharina von Bora führte höchstpersönlich durch das Leben Martin Luthers. Ein Büchertisch lud ein zum Schmökern und Kaufen. Leckere herkömmliche Kuchen und nach biblischem Rezept gebackene Kuchen und Fladenbrote stärkten Leib und Seele, aber auch die Schullandheimkasse der beiden dritten Klassen.
Es ergab sich ganz von allein, was sich die Religionslehrer als Ziel gesetzt hatten: Das Fach Religion fand ungeteilte Beachtung und großen Zuspruch. Viele „Ah“ und „Oh“ drückten die Verwunderung und auch die Anerkennung darüber aus, wie vielfältig und abwechslungsreich heutzutage Religionsunterricht sein kann. So manches Schaufenster bot Anlass zu lebhaften Diskussionen und Gesprächen religiöser Art.
Was das Eingangslied „Regenbogen-buntes Licht“ bereits angedeutet hatte und Frau Kroboth in ihrer Begrüßungsrede auch allen wünschte war offensichtlich eingetreten – die Besucher waren durch ihr aktives Mitmachen untereinander in Verbindung getreten und - für die Augen unsichtbar - sicherlich auch mit Gott.


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